Die Mangelliste des neuesten Smartphones von Samsung

Dank eines schnellen Quadcore-Prozessors, einem großen Touchscreen sowie einer umfangreichen Auswahl vorinstallierter Apps setzt sich das Samsung Galaxy 3 eindeutig von der Konkurrenz ab. Jedoch verfügt auch das aktuell erfolgreichste Smartphone über Mängel.

 

Zu starker Innovationszwang

Offensichtlich scheint Samsung mit dem neuesten Smartphone dem Hersteller Apple Konkurrenz machen zu wollen – so, dass letztendlich in dem Samsung Galaxy S3 eine reichhaltige Auswahl verschiedener Innovationen und Apps verpackt wurden. Der Funktionsumfang spricht zwar für das Smartphone, jedoch hätte man im Vorfeld eventuell die eine oder andere Funktion der Apps auf ihren Sinn hin überprüfen sollen. Dem Nutzer wurde glücklicherweise jedoch die Funktion zur Verfügung gestellt, sämtliche dieser Apps mit einem Klick zu deaktivieren.

Ein Beispiel dieser fragwürdigen Funktionen bietet die Smart-Stay-Funktion. Hierbei soll das Display durch Augenkontakt aktiviert und deaktiviert werden, sobald der Nutzer seinen Blick abwendet. Im Praxistest der Zeitschrift Chip wurden jedoch vermehrt Funktionsprobleme festgestellt. So gelingt es dem S3 beispielsweise nicht, das Display zu deaktivieren, denn nachdem der Blick abgewendet wurde, schaltet sich hier die Funktion des Display-Timeouts automatisch an. Im Maximalfall würde demnach das Handy erst nach 15 Minuten in den Display-Standby-Modus schalten und somit letztendlich die eigentliche Funktion nicht mehr erfüllen.

Erweiterungsbedarf bei Pop-Up-Play-Funktion

Die Pop-up-Play-Funktion ermöglicht dem Nutzer, Videos zu verkleinern oder auch im Hintergrund weiter laufen zu lassen, während man mit dem Browser neue Fenster öffnet. Jedoch scheint diese Funktion noch Erweiterungsbedarf bei Stream-Filmen zu haben. So erweist sich die Funktion beispielsweise bei Youtube als unnütz, da sie lediglich bei Videos funktioniert, die bereits im S3-Speicher gelagert werden. Nutzer, die sich bereits vorab online Kurzfilme runterladen, um sie anschließend wieder online anzuschauen, gibt es eher weniger. Von daher bedarf die Funktion entweder einer Weiterentwicklung oder einer völligen Deaktivierung.

Der kleine Überblick verschiedener Probleme des neuen Smartphones ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Auch Samsung erkannte bereits nach Veröffentlichung des Smartphones seine Mängel und ist bemüht, dank verschiedener Systemupdates diese schnellstmöglich zu beheben.

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