Auf kostenfreie Messenger Apps und Widgets verzichten? Die Messenger-App Joyn stellt sich vor

Whats Apps und Viber wird nun der Kampf angesagt. Die von den führenden Mobilfunkbetreiber entwickelte Software Joyn soll nun die nötigsten Kommunikationsmittel wie beispielsweise Chatten, den Datenaustausch oder auch Telefonieren abdecken. Im nachfolgenden sollen nun die wichtigsten Fragen rund um die neue App abgedeckt werden.

 

Was kann die neue App?

Auf verschiedenen Messanger Apps und Widgets kann man laut den Entwicklern in Zukunft getrost verzichten, denn die neue Software vereint alle wichtigen Funktionen. So kann man Bilder, Dateien oder auch Videos mit anderen austauschen. Ebenso können ähnlich zu Whats App auch Standortdaten versendet oder empfangen werden. Auch die Telefonfunktion kann die neue App abdecken. So besteht beispielsweise bei einem normalen Telefonat die Möglichkeit, via Joyn auf einen so genannten „Smart-Call“ umzustellen. Somit kann man nicht nur über die Software telefonieren, sondern zugleich auch weitere Daten übertragen. Obwohl laut verschiedener Umfragen die UMTS-Videotelefonie kaum genutzt wird, kann man laut Hersteller durch ansprechende Verarbeitung von Joyn davon ausgehen, dass die Übertragung von Stimme und Bild in Kombination zukünftig häufiger genutzt wird.

 

Kosten- und Nutzenfaktor

Bislang veröffentlichte lediglich die Telekom die Nutzungspreise für Joyn. Sofern der Nutzer nicht über eine Sprach-, Daten- oder auch SMS-Flat verfügt, belaufen sich die Kosten auf 29 Cent pro Gesprächsminute über Joyn und 19 Cent pro versendete Joyn-Nachricht. Besonders kostspielig wird die Nutzung von Videogesprächen. Hier beträgt der Nutzungspreis pro Minute 58 Cent. Obwohl der Anschaffungspreis entfällt, ist die Nutzung von Joyn keineswegs günstiger als die herkömmlichen Kommunikationsdienste des Anbieters oder vergleichbare kostenfreie Apps und Widgets.

 

Fazit

Zusammengesetzt aus den wichtigsten Kommunikationsformen bietet der Dienst Rich Communication Suite Enhanced unter dem Namen Joyn ab Sommer seine Dienste an. Während Vodafone bereits für Ende dieses Sommers die Veröffentlichung der Widgets plant, will die Telekom noch bis Oktober und O2 sogar bis Januar 2013 mit dem Release warten. Kunden von E-Plus hingegen dürfen noch länger warten, da der Netzbetreiber für die Zukunft keine Einführung dieser App plant. Aufgrund der hohen Kosten bleibt jedoch die Frage, ob vergleichbare kostenfreie Apps und Widgets Platz für Joyn machen und inwiefern diese App letztendlich von den Nutzern gegenüber anderen Apps und Widgets bevorzugt wird.

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